Mixed Signal Erweiterung für WaveSurfer Oszilloskope
Die Mixed Signal Option erweitert die Oszilloskope der WaveSurfer Serie um Funktionen zur Logikanalyse. 18 oder 36 digitale Kanäle können mit bis zu 2 GS/s erfasst und zeitkorreliert mit den analogen Signalverläufen dargestellt werden. Das WaveSurfer Oszilloskop wird damit zur idealen Analyseplattform für die Entwicklung von Embedded Systemen mit FPGA, DSP, ADC und DAC Komponenten.
Das Modell MS-250 verfügt über 18 digitale Eingänge für Frequenzen bis 250 MHz. Die Version MS-500 ist in 2 Varianten mit 18 oder 36 Eingängen und 500 MHz Bandbreite erhältlich. Alle Versionen haben in Verbindung mit den WaveSurfer Oszilloskopen eine große Speichertiefe von 10 MPunkten pro Kanal. Der Speicher für die analoge Erfassung bleibt dabei in vollem Umfang erhalten.


Das große 10,4" Display des WaveSurfer ermöglicht die übersichtliche Darstellung von analogen und digitalen Signalverläufen. Die verfügbaren Logikkanäle (18 oder 36) können beliebig in bis zu 4 digitale Gruppen zusammengefasst und gemeinsam angezeigt werden. Dabei kann die Darstellung in zwei Arten erfolgen, als digitale Einzelkanäle oder zusammengefaßt als Bus mit Anzeige des hexadezimalen Wertes.
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Kanäle |
Max. Eingangsfrequenz |
Abtastrate |
Speicher |
Signaltypen
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| MS-250 |
18 |
250 MHz |
1 GS/s |
10 MPunkte
pro Kanal |
TTL, ECL, CMOS (2,5V, 3,3V, 5 V)
PECL, LVDS, Anwenderspezifisch |
| MS-500 |
18 |
500 MHz |
2 GS/s |
| MS-500-36 |
36 |
2 GS/s (1GS/s) |
Gruppen von jeweils 8 Kanälen können unabhängig voneinander auf bestimmte digitale Signaltypen eingestellt werden, u.a. TTL, CMOS, ECL, PECL, LVDS sowie anwenderspezifische Pegeldefinition.
Die Mixed Signal Erweiterung kann an allen WaveSurfer Oszilloskopen mit LeCroy Bus betrieben werden.
Bei Verwendung der Mixed Signal Option erweitern sich die Triggerfunktionen des WaveSurfer um einen digitalen Pattern Trigger der auch in Kombination mit den analogen Kanälen komplexe Trigger-bedingungen ermöglicht. So können Sie z.B. bei Controlleranwendungen auf spezifische Adress- oder Dateninhalte triggern